Diese Zeichnung zeigt mehrere Aktstudien, die sich auf einem Blatt überlagern. Im Mittelpunkt sitzen zwei männliche Figuren: eine dem Betrachter zugewandt, die andere mit dem Rücken nach aussen. Ihre Körper sind deutlicher ausgearbeitet, mit kräftigen Linien und dunklen Schattierungen, die Ruhe und körperliche Präsenz vermitteln.
Um sie herum finden sich viele lockere Kugelschreiber-Skizzen. Diese leichten Linien machen den Arbeitsprozess sichtbar – das Suchen, Korrigieren und Wiederholen beim Zeichnen. Dadurch wirkt das Bild offen und lebendig, weniger wie ein abgeschlossenes Werk, sondern wie ein Einblick in das künstlerische Schaffen.
Die Zeichnung zeigt den menschlichen Körper nicht als starres Motiv, sondern als etwas Bewegliches und Veränderliches – und macht deutlich, dass Zeichnen auch ein Prozess des genauen Hinsehens ist.
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Projekt «Erster Akt»
