In dieser farbintensiven, gestisch ausgeführten Arbeit begegnen sich drei abstrahierte menschliche Figuren, deren Formen sich in transparenten Rosé-, Blau- und Gelbtönen überlagern.
Die Körper bleiben bewusst anonymisiert – ohne Gesichter, mit nur angedeuteten Konturen – und rücken dadurch die Bewegung, Nähe und Interaktion der Gruppe in den Vordergrund. Die verlaufenden Farbspuren betonen den prozesshaften Charakter des Bildes und lassen die Szene wie einen flüchtigen Moment erscheinen, eingefangen im Fluss der Farbe.
Das Werk spielt mit der Grenze zwischen Figur und Abstraktion: Während die Körperhaltungen an klassische Aktstudien erinnern, löst die expressive Aquarelltechnik klare Umrisse auf und öffnet Raum für Vieldeutigkeit. Das Zusammenspiel von warmen und kühlen Farbfeldern erzeugt Spannung und Dynamik und vermittelt einen Eindruck von Lebendigkeit, Gemeinschaft und innerer Bewegtheit.
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Projekt «Erster Akt»
