Die Kohlezeichnung zeigt das Modell Michaela in zwei Posen – sitzend und liegend –, die ineinander übergehen. Die Körperformen überlagern sich, Linien werden mehrfach angesetzt und wieder verwischt, sodass kein klarer Übergang entsteht, sondern ein fließender Bewegungszustand.
Durch das Ineinanderfließen der Haltungen wirkt der Körper nicht festgelegt, sondern im Wandel. Die Zeichnung hält weniger einen einzelnen Moment fest als vielmehr eine Bewegung zwischen den Posen. Der Wechsel von klaren Konturen und aufgelösten Flächen betont diesen Prozess und rückt Ausdruck, Gewicht und Dynamik des Körpers in den Vordergrund.
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Projekt «Erster Akt»
